Living with an Infected Planet. Covid-19, Feminism and the Global Frontline of Care – Elke Krasny
Buchpräsentation und Gespräch mit der Autorin Elke Krasny von Living with an Infected Planet. COVID-19, Feminism, and the Global Frontline of Care moderiert von Hansel Sato und Marie-Christine Hartig.
19.1.2024, 20h
Akademie der bildenden Künste Wien
Karl-Schweighofer-Gasse 3, 3. Stock, Raum 307, 1070 Wien
„Wir müssen dem Virus den Kampf ansagen“, erklärte UN-Chef António Guterres am 13. März 2020, nur zwei Tage nachdem die WHO den Ausbruch des neuartigen Covid-19-Virus als Pandemie eingestuft hatte. Elke Krasny stellt feministische Sorgen vor, um dann eine feministische Kulturtheorie zu Pandemie-Frontline-Ontologien zu entwickeln, die zu militarisiertem Care-Essentialismus und erzwungenem Heldentum führen. Feministische Hoffnung entsteht durch die aufmerksame Lektüre feministischer Wiederaufbaupläne und deren neuartigen Care-Feminismus, wobei letzterer darauf besteht, dass eine Genesung vom Patriarchat möglich ist.
Die Publikation konzentriert sich auf die Krise der Fürsorge, die durch die globale Pandemie, den militarisierten Care-Essenzialismus, der in den öffentlichen politischen Reden zu Covid-Zeiten propagiert wurde, sowie durch feministische Wiederherstellungspläne manifestiert wurde. Feministische Wiederherstellungspläne wurden unter anderem von feministischen Aktivistinnen, politischen Entscheidungsträgerinnen und Forscherinnen in Hawai’i, in Kanada, von UN Women sowie vom NAWI Afrifem Macroeconomics Collective entwickelt.
Die Buchpräsentation und das Gespräch sind Teil des diesjährigen Rundgangs an der Akademie der bildenden Künste Wien und finden im Programm für Kunst und Bildung, Fachbereich Kunst und Bildung.
Bild, Buchcover: Living with an Infected Planet COVID-19, Feminism, and the Global Frontline of Care